Bremerhaven hat seine großen Namen: Klimahaus, Auswandererhaus, Havenwelten. Aber Bremerhaven überrascht oft genau dort, wo man es nicht erwartet. Zwischen Hafenkränen, weiten Flächen und frischem Wind liegen kleine Orte, die man beim ersten Besuch leicht übersieht – die aber genau das ausmachen, was wir an dieser Stadt so mögen.
Heute nehmen wir dich mit zu den Orten, die nicht auf jedem Plakat stehen. Keine klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern kleine Winkel und besondere Plätze. Hier ist der erste Teil unserer liebsten „Die musst du dir mal anschauen“-Orte .
Naturschutzgebiet Luneplate
Okay, dieser Ort ist nicht ganz so klein: Es ist ein Riesengebiet direkt vor der Stadt, und trotzdem fühlt es sich an wie eine andere Welt. Auf der Luneplate grasen Wasserbüffel im Schilf, Kiebitze, Gänse und seltene Zugvögel ziehen über die flachen Wiesen. Ein perfekter Ort für alle, die einmal durchatmen wollen – und einer der unterschätztesten Spots in ganz Bremerhaven.
Thieles Garten
Ein stiller Märchenort, den man ohne Tipp niemals finden würde.
Zwischen Wohnhäusern öffnet sich ein kleiner Park voller Skulpturen, Teiche und Spazierwege. Jahrzehntelang von der Künstlerfamilie Thiele geprägt, ist der Garten heute ein Stück stille Stadtgeschichte. Ideal für eine kurze Pause oder einen Spaziergang am Nachmittag – und ein Ort, den viele Bremerhavener selbst erst spät entdecken.
Elvis-Checkpoint
Es war ein kurzer Moment Musikgeschichte! Elvis Presley kam 1958 über Bremerhaven nach Europa. Viele Gäste wissen das nicht, woher auch?! Aber an der Columbuskaje verabschiedete er sich damals von seinen Fans, bevor er als US-Soldat nach Friedberg weiterreiste. Heute markiert eine Messingtafel diesen Ort. Diesen findet ihr an dem heutigen Columbus-Cruise-Center an der Kajenmarke 700. Leider ist die Gedenktafel nicht frei zugänglich. Sie kann aber per Fernrohr von der Besuchergalerie des Cruise Center gesehen werden. Ein kleiner, aber überraschend emotionaler Moment, wenn man davorsteht.
Hafenrundfahrt
Was sollte jedermann in einer Hafenstadt machen?! Genau, eine Hafenrundfahrt. Da die Boote mit Glasdächern überdeckt sind, könnt ihr trocken und warm an Bremerhavens dicken Pötten vorbeifahren und einen der größten Häfen an einer Stromkaje genießen. Nicht nur die Giganten der Nordsee, sondern auch Fuhrwerke jeglicher Art können bestaunt im Hafen werden.
U-Boot Wilhelm Bauer
Einen Besuch wert ist das Technikmuseum U-Boot „Wilhelm Bauer“ aus dem 2. Weltkrieg. Auch mit klaustrophobischen Neigungen würden wir es jedem empfehlen. Wann ist man schon mal in einem U-Boot?! Zumal es weltweit das einzige erhaltene U-Boot des Typs XXI ist, welches den Bau revolutionierte.
Alte Bürger
Bei uns gleich um die Ecke. In diesem legendären Stadtteil befinden sich einige Restaurants und Kneipen. Eine Besonderheit ist dort der Pferdstall in der Gartenstraße. Eine kleine Oase mit eigener Atmosphäre. Abseits des Mainstreams finden dort regelmäßig Lesungen und Konzerte statt. Die „Vollmond Lounge“ ist stets ein toller Abschluss oder der Beginn eines großartigen Abends.
Warum diese Orte so besonders sind
Warum sind diese Ort so besonders und warum erzählen wir euch das? Weil sie zeigen, was wir an Bremerhaven lieben: die Mischung aus Natur, Geschichte, Hafenleben und kleinen Überraschungen. Es sind auch gerade die Orte, von denen Gäste später erzählen – oft mehr als von den großen Sehenswürdigkeiten.
Und genau deshalb gehören sie in unseren Hotelblog.


